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PUMA AG - Initiative für Nachhaltigkeitsberichterstattung

Strategische Partnerschaft in der Lieferkette

Unternehmen: PUMA AG

  • Jahresumsatz in Deutschland (in Euro):
    2,461 Mrd. (2009)
  • Mitarbeiter in Deutschland:
    1020

Maßnahme: Initiative für Nachhaltigkeitsberichterstattung 

  • Ziel:
    Mit der Initiative für Nachhaltigkeitsberichterstattung verfolgt PUMA das Ziel, die Transparenz innerhalb seiner Lieferantenkette zusätzlich zu der Fabrik-Auditierung seiner Hersteller im Bereich Umwelt- und Sozialstandards zu erhöhen sowie deren Einhaltung zu verbessern. Dabei soll das Fabrik-Management durch Schulungen für Schwachstellen im Betrieb sensibilisiert und in die Lage versetzt werden, eigenständig Korrekturmaßnahmen zu ergreifen. Insbesondere in Ländern wie China, Indien oder Bangladesch, in denen sich Arbeits- und Lebensbedingungen von den Standards in Industrieländern unterscheiden, spielen transparente Arbeits- und Sozialstandards eine wichtige Rolle. Die teilnehmenden Zulieferer sind aufgrund der Trainingsmaßnahmen in der Lage, Kundenbedürfnisse zum Thema Nachhaltigkeit besser zu verstehen. Dadurch verbessern sie ihre Reputation und können einen Wettbewerbsvorteil erzielen. 
  • Beschreibung der Maßnahme:
    PUMA hat mit 20 Hauptlieferanten unter anderem in China, Vietnam und Kambodscha die Erstellung von eigenen Nachhaltigkeitsberichten ab 2011 vereinbart. Damit baut PUMA seine Zusammenarbeit mit der Global Reporting Initiative (GRI) und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Rahmen der Initiative für Nachhaltigkeitsberichterstattung GANTSCh (Global Action Network for Transparency in the Supply Chain) aus. Die beteiligten PUMA Hersteller, die zusammengenommen über zwei Drittel aller PUMA-Produkte herstellen, werden durch GRI-verifizierte Trainingspartner geschult und auf die Erstellung transparenter Nachhaltigkeitsindikatoren und das Verfassen eines eigenen Nachhaltigkeitsberichts vorbereitet. Dabei kommen die G3-Richtlinien der Global Reporting Initiative zum Einsatz. Während der Erstellung ihres Berichts werden die Lieferanten vor Ort durch Nachhaltigkeitsexperten unterstützt.

    Der südafrikanische PUMA-Textilzulieferer Impahla Clothing nahm bereits 2006 an einem Pilotprojekt teil und erstellte einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht, der mit dem ACCA Award (Association of Chartered Certified Accountants) ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2009 wurde Impahla zum ersten klimaneutralen Textilhersteller in Afrika. Vor kurzem hat der Zulieferer seinen nunmehr dritten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Dieser sowie weitere Nachhaltigkeitsberichte von PUMA Herstellern sind auf der puma.safe-Website veröffentlicht worden.
  • Dauer der Umsetzung:
    Pro Hersteller ca. ein Jahr
  • Kosten: 
    -
  • Erfahrungen, die bei der Umsetzung gemacht wurden:
    Die teilnehmenden Hersteller haben ein besseres Verständnis für das Thema Nachhaltigkeit entwickelt sowie eigene Nachhaltigkeitsinitiativen initiiert oder intensiviert.
  • Weitere Informationen:
    Sustainability reporting of strategic PUMA suppliers

Kontakt:

  • Ansprechpartner:
    Stefan D. Seidel (Deputy Head PUMASafe Global) 
  • Adresse:
    PUMA WAY 1, 91074 Herzogenaurach
  • E-Mail:
    Stefan.Seidel@puma.com 
  • Telefon:
    09132/81 26 60
  • Stand:
    Dezember 2010