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Deutsche Telekom AG - Grüne Rechenzentren

Unternehmen: Deutsche Telekom AG

  • Jahresumsatz in Deutschland (in Euro):
    28 Mrd. (Geschäftsjahr 2009)
  • Mitarbeiter in Deutschland:
    ca. 127.000

Maßnahme: Grüne Rechenzentren

  • Ziel:
    Große Rechenzentren können leicht den Energieverbrauch einer Kleinstadt erreichen. Ziel ist es, langfristig den Energieverbrauch durch Rechenzentren zu senken. Dadurch werden, ebenso wie durch die Verwendung erneuerbarer Energien, CO2-Emissionen eingespart.
  • Beschreibung der Maßnahme:
    Die knapp 30 deutschen Rechenzentren der Telekom-Tochter T-Systems mit mehr als 20.000 Servern werden ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Gleichzeitig will das Unternehmen mit dem Einsatz neuer Technologien den Energieverbrauch senken. Dazu zählen z. B. sogenannte Blade-Server, welche Bauteile gemeinsam nutzen und nicht genutzte Komponenten automatisch abschalten.

    Bei einem Server in München testet T-Systems den Dauerbetrieb einer biogasbetriebenen Brennstoffzelle. Bei dem Brennstoff handelt es sich um Biomethan aus der regionalem Futter-Mais. Das Brennstoffzellen-Modul arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, erzeugt also parallel Strom und Wärme. Freigesetzt werden lediglich Wasserdampf, Stickstoff und Restsauerstoff. Das Modul erbringt eine elektrische Netzleistung von 245 Kilowatt, der Gesamtwirkungsgrad liegt bei mehr als 90 Prozent. Die Heißluft kann entweder in Kälte für die Klimatisierung umgewandelt oder über eine nachgeschaltete Dampfturbine zur zusätzlichen Stromerzeugung verwendet werden. Bei T-Systems wird die Abwärme der Brennstoffzelle in einem Absorptions-Kältekreislauf zum Kühlen der Serverparks eingesetzt.

    Gemeinsam mit der Firma Intel betreibt T-Systems in München das DataCenter 2020. In dem Testlabor untersuchen Experten die Energiezusammenhänge in Rechenzentren. Dabei werden nicht wie bisher üblich einzelne Komponenten, wie Server, Kühlung und Raumvolumen betrachtet, sondern variable Raumhöhen, verschiedene Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten sowie neue Chips getestet. Die höhenverstellbaren Decken sind mit Rauchgeneratoren kombiniert. So lassen sich Luftbewegungen veranschaulichen und Rückschlüsse für eine optimale Platzierung der Server im Raum ziehen. Die Ergebnisse werden allen Marktteilnehmern zur Verfügung gestellt.

    Ziel ist es, alle Maßnahmen transparent zu machen, die sowohl die Power Usage Effectiveness (PUE), die Data Centre Efficiency (CDE), als auch die Data Centre Performance  Efficiency (DCPE) verbessern können.
  • Dauer der Umsetzung:
    Green Efficiency ist eine permanente Aufgabe. Energieverbrauch soll langfristig gesenkt werden. Ein Enddatum ist daher nicht verfügbar, zumal es sich um mehrere Maßnahmen handelt.
  • Kosten:  
    -
  • Erfahrungen, die bei der Umsetzung gemacht wurden:
    -
  • Weitere Informationen:
    Broschüre "Klima schützen, Kosten senken." 

Kontakt:

  • Ansprechpartner:
    Reiner Lemke (Corporate Responsibility) 
  • Adresse:
    Friedrich-Ebert-Allee 140, 53113 Bonn
  • E-Mail:
    Reiner.Lemke@telekom.de
  • Telefon:
    0228-18194777
  • Stand:
    Dezember 2010