PUMA AG - Klimaneutrale Unternehmenszentrale

Klimaneutrales Headquarter

Unternehmen: PUMA AG

  • Jahresumsatz in Deutschland (in Euro):
    2,461 Mrd. (2009)
  • Mitarbeiter in Deutschland:
    1020

Maßnahme: Klimaneutrale Unternehmenszentrale 

  • Ziel:
    Durch die Energie-Einsparkonzepte der klimaneutralen Unternehmenszentrale leistet PUMA einen Beitrag zum Klimaschutz und spart Strom, CO2, Wasser und damit auch Geld ein. Da der Strom für die PUMA-Gebäude am Standort Herzogenaurach aus regenerativen Energiequellen stammt, hat das Unternehmen seine CO2-Emissionen deutlich reduziert. Die verbleibenden CO2-Emissionen wurden kompensiert, indem PUMA über ein Ausgleichsprojekt eine Windparkanlage in der Türkei unterstützt, so dass das „PUMAVision Headquarters“ klimaneutral ist.
  • Beschreibung der Maßnahme:
    Im Herbst 2009 hat PUMA seine neue Firmenzentrale „PUMAVision Headquarters“ in Herzogenaurach eröffnet und damit die erste klimaneutrale Unternehmenszentrale innerhalb der Branche errichtet. Die Gesamtfläche des Komplexes beträgt insgesamt 50.000 Quadratmeter und beinhaltet neben dem Verwaltungsgebäude das Brand Center und den PUMA Factory Outlet Store. Der Bau der Firmenzentrale zeichnet sich vor allem durch den Einsatz von innovativen Konzepten und erneuerbaren Energien aus, in dessen Mittelpunkt das 1.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Kraftwerk auf dem Dach des PUMA Stores steht.  Weitere 140 Quadratmeter an Solar-Modulen sind in der Fensterfassade integriert. Über eine Anzeigetafel am Eingang des Stores werden die Kunden aktuell informiert, wie viel CO2 die Photovoltaikanlage bereits einsparen konnte. Die Warmwasser-Erzeugung erfolgt zum Teil durch Solarkollektoren. Präsenzmelder, die bei Nichtnutzung des Arbeitsplatzes automatisch das Licht ausschalten, sorgen für zusätzliche Energieeinsparung. Durch moderne Betonkerntemperierung werden die Gebäude umweltverträglich grunderwärmt und -gekühlt und entsprechen damit modernsten ökologischen Ansprüchen. Um die Ressource Wasser zu sparen, wird in den Waschräumen Regenwasser verwendet.

    Neben dem Umweltschutz stand auch die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen für rund 650 Mitarbeiter im Vordergrund. Die 107 Einzel- und Großraumbüros sind durch raumhohe Verglasung lichtdurchflutet und großzügig konzipiert und verbinden funktionelles Design mit größtmöglicher Flexibilität: Durch mobile Einrichtungselemente können die Räume mühelos und bedarfsgerecht für Projekte und Arbeitsgruppen umgestaltet werden.

    Zudem unterstützt PUMA den „Meat Free Monday“ – eine Kampagne von Paul Mc Cartney und seiner Tochter Stella Mc Cartney -, die dazu aufruft,  montags auf Fleisch zu verzichten. Die Firmenkantine bietet aus diesem Grund montags kein Fleisch mehr an und serviert stattdessen  vegetarische Kost.
  • Dauer der Umsetzung:
    Die Planungsphase bis  Baugenehmigung/Baubeginn dauerte etwa ein Jahr.
    Die Ausführungsplanung lief projektbegleitend ca. 20 Monate.
  • Kosten: 
    Die  Kosten für die Gesamtinvestition betragen 65 Millionen Euro.
  • Erfahrungen, die bei der Umsetzung gemacht wurden:
    Eine sehr gute Projektvorbereitung ist entscheidend für Kosten, Zeit und Qualität.
    Die gesetzten Ziele  wurden erreicht, auch hinsichtlich Ressourceneffizienz.
  • Weitere Informationen:
    Nachhaltigkeitsbericht 2007/2008

Kontakt:

  • Ansprechpartner:
    Stefan D. Seidel (Deputy Head PUMASafe Global) 
  • Adresse:
    PUMA WAY 1, 91074 Herzogenaurach
  • E-Mail:
    Stefan.Seidel@puma.com 
  • Telefon:
    09132 81 2660
  • Stand:
    Dezember 2010