Verbraucher und das Klima

klimafreundlich_und_stromsparend

© Foto: jarts / Quelle: PHOTOCASE

In einer klimaschonenden, gerechten Welt dürfte jeder Mensch im Jahr nur noch zwei Tonnen CO2 produzieren. Das wäre das Ziel, damit das Erdklima nicht völlig aus dem Ruder läuft. Zurzeit sind jedoch gerade die Industriestaaten noch weit von diesem Ziel entfernt. Pro Kopf und Jahr entlassen beispielsweise die Deutschen zirka 10,88 Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Davon gehen rund 25 Prozent auf das Konto „Konsum“, 23 Prozent werden durch den Personenverkehr verursacht, 18 Prozent im Bereich Heizen/Warmwasser, 15 Prozent durch die Ernährung, elf Prozent durch öffentlich genutzte Dienstleistungen und knapp sieben Prozent entfallen auf die Nutzung von Strom in Haushalten.

Doch bereits kleine Schritte besitzen eine große Wirkung und sparen – manchmal sogar ohne große Anstrengung eine Menge an CO2 ein. Ein solcher Schritt ist beispielsweise der Wechsel des Stromanbieters.

Bei der Verbrennung fossiler Energieträger wird viel CO2 frei gesetzt. Im Jahr 2007 waren das im Mittel des deutschen Strommixes 624 Gramm pro produzierter Kilowattstunde Strom. Zudem arbeiten herkömmliche Kraftwerke nicht immer effizient, so dass beispielsweise in einem Kohlekraftwerk lediglich rund ein Drittel der im Brennstoff gespeicherten Energie auch in nutzbaren Strom umgewandelt werden. Die restlichen zwei Drittel gehen in der Regel ungenutzt verloren.

Öko-Strom wird aus erneuerbaren Energien – also Wind- und Wasserkraft, Biomasse oder Solarenergie – hergestellt. Je nach Zusammensetzung setzt er pro Kilowattstunde zwischen 0 und 50 g/kWh CO2 frei und ist damit bedeutend klimaschonender als herkömmlicher Strom. Der Vergleich zwischen den mittlerweile diversen Anbietern wird durch Ökostromrechner, wie www.verivox.de, erleichtert.

Weitere Tipps und Hinweise, wie man auch in anderen Bereichen einfach und schnell, manchmal auch etwas aufwändiger, klimafreundlich Handeln kann, finden Sie hier.

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