26. Februar 2010

"Kleidersammler sollen ehrlich informieren"

(VI). Mit den wärmeren Temperaturen steht ein Garderobenwechsel an. Mit frühlingshaftem Schwung finden sich dabei gern Klamotten, die man lieber nicht mehr ausführen möchte. Sie sind zu kurz, zu eng, zu bunt, aber eben oft auch: zu schade für den Müll. Andreas Voget, Geschäftsführer des Dachverbandes FairWertung e.V. gibt auf www.oeko-fair.de Tipps für das richtige Kleiderspenden.

„Kaum jemand trägt seine Kleidungsstücke solange, bis sie unansehnlich sind oder auseinander fallen“, so Mareen Joachim von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. Für ein gutes Gewissen sorgt die Kleiderspende. In Anbetracht der von den Deutschen so entsorgten Altkleiderflut hat sich eine unübersichtliche Verwertungsbranche mit einer Vielzahl von Akteuren gebildet. Die schwarzen Schafe unter ihnen täuschen den karitativen Zweck nur vor und schaden damit seriösen Sammlern.

Wem wichtig ist, dass seine Kleidung tatsächlich Bedürftigen oder Hilfsorganisationen helfen kann, sollte bei der Textilgabe genauer hinsehen. Andreas Voget ist Geschäftsführer des Dachverbandes FairWertung e.V. und setzt sich intensiv mit kritischen Fragen und Hintergründen zum Altkleiderhandel auseinander. Im Interview erklärt er nicht nur, worauf man beim Kleiderspenden achten sollte, sondern auch, was eigentlich mit den vielen abgelegten Textilien geschieht.

Das Gespräch mit Andreas Voget findet sich in der Interview-Rubrik „Fragen an“ auf www.oeko-fair.de.