03. August 2010

"Wie David gegen Goliath"

(VI). Unternehmen, die im Ausland die Umwelt verschmutzen oder Menschenrechte verletzen, produzieren häufig für europäische Konzerne. Dass Letztere für solche Verstöße rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können sehen die EU-Gesetze aber nicht vor. Die europaweite Kampagne "Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen" engagiert sich für entsprechende Änderungen im EU-Recht. Johanna Kusch von Germanwatch erklärt auf www.oeko-fair.de, welche Anliegen die Kampagne konkret verfolgt.

Johanna Kusch ist Referentin für Unternehmensverantwortung bei Germanwatch und arbeitet dort unter anderem für die Kampagne „Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen“. Im Interview erklärt sie, warum in vielen Ländern Betroffene kaum Chancen haben, sich vor Ort gegen unternehmerische Verantwortungslosigkeit zu wehren. Sie geht außerdem auf Hintergründe und Ziele der Kampagne ein, die verschiedene Forderungen für eine neue Rechtslage in Europa stellt. Johanna Kusch ist unter anderem Mitredakteurin von der die Kampagne begleitenden Analyse „Unternehmensverantwortung – Vorschläge für EU-Reformen“.

Auf www.oeko-fair.de kann das Interview in der gleichnamigen Rubrik kostenlos nachgelesen werden.