27. November 2009

Bio für Leute mit Zeit

(VI). Food Coops sind trotz ihrer langen Tradition vielen Verbrauchern nicht bekannt, dabei gibt es in Deutschland einige hundert dieser Kooperativen. Im Interview erklärt Tom Albrecht, Vorstand in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkooperativen e.V., was Food Coops ausmacht und weswegen sie manchem Biohändler ein Dorn im Auge sind.

Darüber hinaus erläutert er, für wen Lebensmittelkooperativen seiner Ansicht nach geeignet sind: Entgegengesetzt zur Biomarktklientel seien dies im Wesentlichen Menschen, die eher Zeit als Geld haben. Aber Lebensmittelkooperativen bedeuten mehr als günstigere Bio-Nahrung und einen größeren Zeitaufwand für die Lebensmittelbeschaffung. Food Coops sind auch Gruppen, in denen gemeinsam mit anderen aus der Nachbarschaft etwas auf die Beine gestellt wird.

Tom Albrecht versorgt sich seit 1976 über die Food Coop Bergmannstraße in Berlin Kreuzberg – wahrscheinlich so lange wie niemand sonst in der Spreemetropole. Beruflich ist Albrecht Umweltbeauftragter der Technischen Universität Berlin.

Das Interview mit Tom Albrecht kann auf www.oeko-fair.de in der Rubrik „Fragen an“ kostenlos nachgelesen werden.