27. Februar 2010

Die grüne Zukunft der CeBIT

(VI). Vom 2. bis 6. März treffen sich dieses Jahr auf der CeBIT in Hannover wieder Entscheider aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, um sich über die Zukunft der Branche auszutauschen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE fordert, oberstes Ziel sollte die umwelt- und sozialverantwortliche Ausgestaltung der Branche sein.

„Connected Worlds“ heißt das diesjährige Leitthema der CeBIT und in der Tat waren die Welt und die verschiedenen Lebenswelten in ihr noch nie so gut vernetzt wie heute. Mittlerweile verfügen drei von vier Haushalten in Deutschland über einen Computer und die Zahl der Handyverträge übertraf bereits im Jahr 2006 die Zahl der Einwohner. Mit der Anzahl von Elektronikgeräten wachsen jedoch auch die Probleme: Der Rohstoffabbau, die Produktion, die Nutzung und die Entsorgung von Elektrogeräten verursachen sozial und ökologisch prekäre Bedingungen. In Sachen Nachhaltigkeit stecken Hersteller und Händler von Informations- und Kommunikationstechnologien noch in den Kinderschuhen. „Doch mit der zunehmenden Anzahl der Geräte wird das Handeln von Unternehmen in Sachen Umwelt- und Sozialverantwortung immer dringlicher“, erklärt Judith Hübner von der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Auch wenn der Verbraucher selbst bisher noch keine Möglichkeit hat, sich für einen Computer, einen DVD-Player oder einen MP3-Player zu entscheiden, der rundum aus ökologisch und sozial unbedenklichen Rohstoffen besteht und dessen Produktion ebenfalls sozial gerecht und ökologisch verlief, kann er verantwortungsbewusst handeln. Dazu zählt das Aufrüsten des alten Rechners genauso wie der Kauf eines energiesparenden Gerätes oder die fachgerechte Entsorgung.

Weitere Informationen zum Thema „Green IT“ bietet das gleichnamige 24-seitige Themenheft. Es kann für 4,00 Euro (inkl. Versand) bei der VERBRAUCHER INITIATIVE, Elsenstr. 106, 12435 Berlin oder unter www.verbraucher.org bestellt bzw. heruntergeladen werden.