11. Februar 2011

Faires zum Valentinstag

(VI). Am Valentinstag machen sich Verliebte vor allem mit Süßem und Blumen eine Freude. Mit Rosen und Naschereien aus dem Fairen Handel können sie ihre Zuneigung besonders reinen Herzens zeigen. Auf www.oeko-fair.de informiert die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. über die Hintergründe des Fairen Handels mit den Valentins-Klassikern.

Rosen sind nicht nur zum Valentinstag die beliebtesten Schnittblumen in Deutschland. Die meisten von ihnen stammen von Blumenfarmen in Lateinamerika und Afrika. Häufig werden sie unter sehr schlechten Bedingungen produziert: Üblich sind Niedriglöhne, ungeregelte Arbeits- und Pausenzeiten sowie Kurzzeitarbeitsverträge. Der starke Einsatz von Pestiziden belastet Umwelt und Gesundheit der Blumenarbeiterinnen und -arbeiter erheblich.

Doch Verliebte haben die Wahl, sich für Blumen aus umweltverträglicher und sozial gerechter Produktion zu entscheiden. Schon wegen ihrer „inneren Werte“ sind Rosen aus sozial gerechter und ressourcenschonender Herstellung an Schönheit eigentlich kaum zu übertreffen. Faire Rosen zeichnen sich darüber hinaus aber auch durch ihre hohe Qualität aus. Fair gehandelte Rosen tragen das „Fairtrade“-Siegel. Auch Blumen mit dem „Flower Label Program“-Zeichen wurden unter menschenwürdigen und umweltgerechten Bedingungen hergestellt.

Eine besondere Gabe sind auch Naschereien mit „Fairtrade“-Siegel. Denn fair gehandelte Süßigkeiten erfreuen nicht nur Herz und Gaumen, sondern bedeuten zugleich für die Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika ein ihrer Arbeit angemessenes Einkommen und eine sichere Existenz.

Auf www.oeko-fair.de finden User kostenlos umfangreiche Informationen über fair gehandelte(n) Blumen, Kakao, Zucker, Datteln und über den Fairen Handel.