14. Oktober 2011

Genießen statt wegwerfen

Bewusster Umgang mit Lebensmitteln schont Ressourcen

(VI) Ein Drittel aller Lebensmittel werden weltweit weggeworfen. Und das, obwohl die Frage nach der Ernährung der weiter steigenden Weltbevölkerung immer drängender und das Wasser knapp wird und die Böden immer stärker auslaugen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE informiert auf www.oeko-fair.de mit einem neuen Themen-Special unter dem Titel "Genießen statt wegwerfen" über Lebensmittelverschwendung und Möglichkeiten zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

Sie sehen nicht so aus, wie wir es uns vorstellen und wie die Normen es verlangen, das Haltbarkeitsdatum ist abgelaufen oder es wurde schlicht zu viel eingekauft: Es gibt viele Gründe, weshalb Lebensmittel auf dem Müll entsorgt werden. Das Ganze ist eine riesige Verschwendung von Ressourcen. Denn um Obst, Gemüse, Weizen oder gar Fleisch zu produzieren, werden große Mengen an Land, Wasser und Energie benötigt. Schon jetzt wird in manchen Teilen der Welt fruchtbarer Boden und sauberes Wasser knapp. „Angesichts der steigenden Weltbevölkerung können wir uns diese Verschwendung nicht mehr leisten“, sagt Saphir Robert vom Projekt www.oeko-fair.de der VERBRAUCHER INITIATIVE anlässlich des Welternährungstages am 14. Oktober 2011.

Robert verweist darauf, dass es vor allem die Industriestaaten sind, die sich einen verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln leisten. Essen dient hier dem Zeitvertreib und ist zur Nebenbeschäftigung degradiert worden. „Angesichts der industriellen Art und Weise, in der Lebensmittel produziert und verarbeitet werden, ist es kein Wunder, dass wir das Gespür für sie verloren haben“, so Saphir Robert.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE plädiert an die Verbraucher, sich wieder bewusster dem Essen und dem Umgang mit Lebensmitteln zu widmen. Dabei helfen schon kleine Tricks, wie die sorgfältige Planung von Mahlzeiten, das Einkaufen mit einem Einkaufszettel und das richtige Lagern von Essensresten. Ein wichtiger Nebeneffekt: Wer richtig plant, spart viel Geld, das dann beispielsweise für Bio-Produkte verwendet werden kann.

Mehr Tipps für den Konsum von öko-fairen Lebensmitteln finden Sie ebenfalls auf www.oeko-fair.de