06. Dezember 2009

Gewinn mit Sinn

(VI). Den Haushalten in Deutschland steht ein Geldvermögen von mehr als vier Billionen Euro zur Verfügung. Bei der Entscheidung, wie und wo die Haushalte ihr Geld anlegen wollen, wird neben der Rentabilität und der Sicherheit zunehmend die Verwendung des angelegten Geldes wichtig. Mit dem Angebot an nachhaltigen Finanzprodukten und -dienstleistern wächst jedoch auch die Verwirrung. Die neue Broschüre "Grüne Geldanlagen" gibt Hilfestellung beim Weg durch den Nachhaltigen-Investment-Dschungel.

Das Interesse an Grünen Geldanlagen wächst – auch angesichts der Finanzkrise – zusehends. Mittlerweile besitzt die Branche ein durchschnittliches Jahreswachstum von 20 Prozent. Neben den klassischen finanzökonomischen Motiven von Rendite und Sicherheit entscheiden sich Anleger aufgrund des Zusatznutzens der Geldanlage für ein nachhaltiges Investment. „Viele Menschen, die sich für eine grüne Geldanlage entscheiden, wollen in Projekte und Unternehmen investieren, die mit ihren eigenen Lebensgrundsätzen und moralischen Prinzipien übereinstimmen und mit denen sie sich identifizieren können“, erklärt Judith Hübner von der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Umfragen haben jedoch ergeben, dass sich Anleger von klassischen Finanzdienstleistern nicht ausreichend über alternative Geldanlagen informiert fühlen bzw. nicht wissen, wo sie Informationen über ein nachhaltiges Investment erhalten können. Zudem fällt es ihnen schwer, zwischen seriösen Angeboten und Trittbrettfahrern zu unterscheiden.

Mit dem Themenheft „Grüne Geldanlagen“ informiert die VERBRAUCHER INITIATIVE über die Hintergründe des nachhaltigen Investments und stellt grüne Finanzprodukte wie Anbieter vor. Daneben werden viele praktische Tipps und Hinweise für den Weg zum eigenen Vermögensaufbau gegeben. Die 16-seitige Broschüre kann für 3,55 Euro (inkl. Versand) bei der VERBRAUCHER INITIATIVE, Elsenstraße 106, 12435 Berlin oder unter www.verbraucher.org bestellt bzw. heruntergeladen werden.