24. Januar 2011

Zeit als Statussymbol

(VI). Ein nachhaltigerer Konsum gilt vielen als gute Idee. Warum fällt es dennoch oft schwer, die eigenen Konsummuster in Richtung Nachhaltigkeit zu ändern? Auf diese und andere Fragen geht Dr. Christa Liedtke vom Wuppertal Institut im Interview auf www.oeko-fair.de ein.

Sie zeigt auch auf, welchen gesellschaftlichen Wertewandel sie auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit für notwendig hält. Dabei kommt sie auf die Idee, von Zeit als möglichem nachhaltigem Statussymbol zu sprechen. Die Forscherin führt außerdem aus, warum ein wachsendes Bruttoinlandsprodukt als alleiniges Maß für die volkswirtschaftliche Entwicklung überholt ist und weshalb auch das Wohlergehen der Bevölkerung in die Kriterien eines allgemeinen Wohlfahrtsindikators gehört.

Dr. Christa Liedtke leitet am Wuppertal Institut seit 2003 die Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren“. Mit ihrem Team entwickelt sie vor allem Konzepte und Strategien für ein nachhaltigkeitsorientiertes Management von Produktions- und Konsummustern.

Das Interview finden User kostenlos auf www.oeko-fair.de