Einführung

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Nachhaltigem Engagement von Unternehmen kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie global agieren. Das betrifft ökologische und soziale Aspekte. Der Forschungsverbund aus Wissenschaft und Praxis untersucht, wie Unternehmen Gesundheitsförderung zukünftig managen können, damit alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteure einbezogen werden können. Denn der betriebsinterne Blick allein reicht nicht mehr aus – nicht zuletzt, weil Verbraucherinnen und Verbraucher mehr wissen wollen. Sie fragen: Wie können sie gesunde Unternehmen erkennen?

Für einen umfassenden Stakeholderdialog müssen Unternehmen die Interessen und Probleme ihrer betrieblichen Kooperationspartner wie z. B. Zulieferern, von politischen Akteuren, Arbeitnehmervertretungen, Vereinen und nicht zuletzt der Konsumierenden in Erfahrung bringen und all diesen Akteuren im Umkehrschluss die eigenen Entscheidungen und Strategien transparent machen. GESIOP zeigt, dass in Bezug auf das unternehmerische Gesundheitsmanagement ein solcher Dialog bisher nicht oder nur selten vorhanden ist. Nach außen findet vor allem im Recruitment sowie in der Berichterstattung über Unfall- und Fehltagestatistiken eine Kommunikation bezüglich des Gesundheitsengagement statt. Weil in dieser Art der Unternehmenskommunikation Kooperationspartner und Konsumierende nicht aktiv eingebunden werden, können hier relevante ökonomische Vorteile verspielt werden; denn Konsumentinnen und Konsumenten reagieren auf Produktinformationen im Allgemeinen und auf Informationen über positive und negative Geschäftspraktiken im Besonderen.