Gesundheitslabels

Einkaufswagen mit Labeln
IStockphoto/CasPhotography

Label sind Etiketten, auf denen Zusatzinformationen zu einem Produkt vermerkt sind, zum Beispiel der Preis, besondere Kriterien zur nachhaltigen Produktion oder zu verwendeten Rohstoffen – oder eben auch zum betrieblichen Gesundheitsmanagement. Sie liefern Kundinnen und Kunden Zusatzargumente für den Erwerb des Produkts oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen – oder eben für eine Kaufenthaltung oder einen Wechsel zu anderen Produkten oder Dienstleistern.

Siegel, die gesundheitsförderliche Unternehmensstrukturen und –angebote auszeichnen, könnten so eine Signalwirkung auf Endkonsumentinbnen und Endkonsumenten und betriebliche Kooperationspartner haben. Ein ausgezeichnetes Unternehmen könnte mit einer höheren Produkt- oder Servicequalität assoziiert werden und Konsumierende könnten die Unternehmensaktivitäten als soziales Engagement bewerten und mit ihrer Kaufhandlung honorieren.

Das Projekt GESIOP möchte den Konsumierenden aber eine potentielle Verwirrung durch ein zusätzliches Siegel in der Konsuminformationslandschaft ersparen und zeitgleich den Stakeholder-Dialog und die Transparenz im Bereich Mitarbeitergesundheit stärken. Daher kommt der Frage, wie ein besonderes BGM-Engagement von Unternehmen an Kundinnen und Kunden und/oder Unternehmenspartner (etwa in der Lieferkette) kommuniziert wird, hohe Relevanz zu. Denn: Kennzeichnungen dienen der Verbraucherorientierung. Voraussetzung dafür ist, dass sie vertrauenswürdig sind.